Aktivitäten

Kulturhistorisch wertvolle Kirchen im Wartburgland entdecken

Zur verstärkten kulturellen und touristischen Wahrnehmung sakraler Bauten im Wartburgland initiiert der Verein Denkmalpflege Thüringen e. V. „Kulturhistorisch wertvolle Kirchen im Wartburgland entdecken“.

Fünf Kirchen des Wartburglandes in Ifta, Scherbda, Mihla, Lauterbach und Berka am Hainich werden in dieses Projekt einbezogen, das kulturelle Teilhabe sowie die Dokumentation und zeitgemäße Präsentation wichtiger historischer baulicher sakraler Bauzeugen verbindet. So wird ein kulturell und touristisch verknüpftes Konzept umgesetzt, das gleichermaßen historische Erinnerungsorte wie auch lebendige Räume des sakralen und kulturellen Lebens in den Fokus rückt.
Im Mittelpunkt des Projektes steht eine einstündige Veranstaltung, in der die Berliner Schauspielerin Marianne Graffam kurze Texte zur Geschichte der jeweiligen Kirchen, deren Bildprogramme und der Menschen, die mit dieser Kirche in ganz besonderer Verbindung standen, liest. Die von Marianne Graffam gelesenen Texte korrespondieren mit Orgelwerken von Johann Sebastian Bach bis Felix Mendelssohn Bartholdy, die Gewandhausorganist Michael Schönheit für das jeweilige historische Instrument und den Kirchenraum ausgewählt hat. Sein virtuoses Orgelspiel wird die altehrwürdigen Kirchen mit beeindruckender klanglicher Vielfalt füllen.


Im Vorfeld der Veranstaltung wird eine Ton- und Filmproduktion aufgezeichnet, in deren Ergebnis ein audiovisueller Kirchenführer für die fünf beteiligten Gemeinden entsteht. Das erste Konzert findet am 6. November in der Dreifaltigkeitskirche Scherbda statt und beginnt wie auch alle folgenden Veranstaltungen um 18.00 Uhr. Am 10. November wird das Programm in der Trinitatiskirche Ifta zu erleben seine, gefolgt von Aufführungen am 11. November in der St. Martin Kirche in Mihla, am 18. November in der St. Nikolaus-Kirche in Lauterbach und abschließend in der so liebevoll ausgestatteten und restaurierten Rokoko-Kirche St. Georg in Berka vor dem Hainich am 19. November.
Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.